So viel Glück wie dieses prachtvolle Exemplar, das sein Leben im Hessenpark wirklich leben darf und nicht dahinvegetieren muss, haben nur sehr wenige aus der ‚Gattung Federvieh‘.
Muss das so sein?
Es liegt an uns!
Denk nach!!!
So viel Glück wie dieses prachtvolle Exemplar, das sein Leben im Hessenpark wirklich leben darf und nicht dahinvegetieren muss, haben nur sehr wenige aus der ‚Gattung Federvieh‘.
Muss das so sein?
Es liegt an uns!
Denk nach!!!
Die Nester sind alle besetzt, wie man sehen kann. Und in Limburg auf der Lahninsel beim Dom ist wieder allerhand los.
Für mich ist es in jedem Jahr ein besonderes Erlebnis (und Tradition), wenn die Nester belegt werden, einmal dort vorbeizuschauen.
Vom Aussichtspunkt am Dom hat man einen herrlichen Blick, ohne die schönen Tiere zu stören.
Altes, gammeliges Zeug? Eine Schande für jeden Ort?
Oder sympathisch alt?
Ich mag die alten Sachen, weil sie eine Geschichte haben, und weil sie in ihrem Zustand zeigen, wie wir weit über 99% unserer menschlich, bäuerlichen Geschichte gelebt haben. Mit wenig Geld – gerade immer so viel, dass man sich über die Runden bringen konnte. Da war für rechtwinklig exakte Ausführung weder Zeit noch Geld da. Und so sah alles auch aus. Aber es funktionierte …
Heute, wo die Geschichte eines alten Hauses schnell unter einer dicken Schicht Dämmputz verschwindet, mit Eckwinkeln gerichtet und sauber glattgezogen ist, wird das Haus beliebig, austauschbar.
Schade drum!
… heißt ‚Schädelstätte‘, und so möchte ich heute am Karsamstag dieses Bild hochladen.
Es ist mir wichtig, dass (frei von Effekthascherei) dieses Bild zum Nachdenken anregt und dazu, diese Menschen und das, was sie im Leben bewegt hat und was sie geleistet haben, anzuerkennen. Es waren Menschen, die in einer kleinen Abtei gelebt und gearbeitet haben.
Ach ja: was mir noch wichtig ist:
Es gibt ein Leben vor dem Tod, und deshalb sollte man hier und jetzt das Leben bewusst erleben. Das bedeutet aber nicht, seine Sinne mit Reizüberflutung zu verkleistern, sondern sich Zeit und Gelegenheit zu geben, Eindrücke aufzunehmen. Das wiederum bedeutet, die Zahl der Reize zu verringern und sich Zeit zur bewussten Wahrnehmung zu geben. Damit sind wir beim Thema ‚Entschleunigung‘ … aber dieses Thema werden wir ein anderes Mal genauer betrachten.
Einen nachdenklichen Karsamstag!
… gibt es nur ganz viel leere Fläche, die es zu füllen gilt.
… und eine Schwelle, die es zu überschreiten gilt.
Nun denn. Nach 2*3³ Jahren Vorbereitung kann man es riskieren …
Den Titel habe ich mit Bedacht gewählt!
Zum Einen wird es viel um die Fotografie gehen, um das Malen mit Licht und das Festhalten von Momenten …
Aber es sollen auch fröhliche, helle, Momente mit lieben Menschen zur Sprache kommen …
… und ein Licht richten will ich auf Dinge, die des genauen Hinschauens, Hinsehens, Hindenkens würdig sind!
Beginnen möchte ich mit einem Bild, das mir sehr am Herzen liegt. Erstens mag ich die Welt der kleinen Dinge, und zweitens gilt die Spinne in der Mythologie als Krafttier, das die Kreativität und das ’selbst in die Hand nehmen‘ (das Weben) des Schicksals ausdrückt.
Auch wenn eine Krabbenspinne kein Netz webt, so ist sie für mich immer etwas Besonderes!