{"id":504,"date":"2017-12-12T18:58:57","date_gmt":"2017-12-12T18:58:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gute-erde.de\/blog\/?p=504"},"modified":"2019-08-22T16:23:43","modified_gmt":"2019-08-22T16:23:43","slug":"ein-spaziergang-im-feld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gute-erde.de\/blog\/?p=504","title":{"rendered":"Ein Spaziergang im Feld &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.gute-erde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bildstock-im-feld.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-505\" src=\"http:\/\/www.gute-erde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bildstock-im-feld-300x209.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/www.gute-erde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bildstock-im-feld-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.gute-erde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bildstock-im-feld-768x534.jpg 768w, https:\/\/www.gute-erde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bildstock-im-feld.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8230; f\u00fchrt einem so Manches vor Augen, bringt zum Nachdenken \u00fcber Sitten und Gewohnheiten und deren Bedeutung in der heutigen Zeit.<\/p>\n<p>Dass diese Bildst\u00f6cke, von denen es in unserer Gemeinde vier St\u00fcck gibt, weiterhin bewahrt und gepflegt werden, ist sch\u00f6n und liebenswert. Diese Bildst\u00f6cke zeigen auf ihre Weise die einst in unserer Gegend gelebte Fr\u00f6mmigkeit und stellen eine Verbindung her zwischen dem Einst und dem Jetzt.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist der Erhalt dieser Dinge wichtig und ein Bekenntnis zu Traditionen, auch wenn diese mittlerweile oft nur noch als leere H\u00fclle dienen, da deren Inhalte nicht mehr gelebt werden. Es reicht gerade, um einen Funken Gef\u00fchl zu vermitteln, einen Abglanz des Seinerzeitigen.<\/p>\n<p>Weihnachten hat sich ja auch vom christlichen Fest der Geburt Jesu, wo sich die Menschen als Zeichen der Liebe und des Friedens kleine(!!!) Geschenke gemacht haben, wegentwickelt. Mittlerweile ist es zum Konsum-Anreiz-Jahres-End-Fest verkommen, reine Fassade zumeist, stachelt es eher zur S\u00fcnde der Gier an als den Menschen Frieden zu schenken.<\/p>\n<p>Dass die Bildst\u00f6cke im Feld neben ihrem positiven Aspekt jedoch auch deutlich den Verfall der Werte zeigen, verwundert vor all dem nicht. Die r\u00fchrende Pflege, die ihnen angedeiht steht im krassen Gegensatz zu der Zuwendung, die der &#8230; ich will es fr\u00f6mmelnd ausdr\u00fccken &#8230; &#8218;wahre Tempel des Herrn&#8216;, die Natur, das Leben in all seinen Formen bis hin zum kleinen Insekt nicht mehr erfahren. Dieselben Menschen, die ein Str\u00e4u\u00dfchen Blumen zum Heiligenbild stellen, spritzen den Tod in ihre Felder und vernichten damit die Grundlage vieler Lebensgemeinschaften in unserer Region. Die Natur wird \u00e4rmer, um der heiligen Kuh der heutigen Zeit, dem Geldverdienen, noch mehr Platz einzur\u00e4umen. Dumm nur, dass diese Betrachtungsweise kurzsichtig ist, ein solches Verhalten wird binnen Kurzem seine eigenen Grundlagen angreifen. Eine \u00e4rmere Natur liefert auch \u00e4rmere Ernten&#8230;<\/p>\n<p>Vielleicht sollten wir diese heiligen Stellen \u00f6fter aufsuchen und f\u00fcr mehr Verstand in dieser Zeit beten. Wir sollten bald damit anfangen, denn Gottes M\u00fchlen &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; f\u00fchrt einem so Manches vor Augen, bringt zum Nachdenken \u00fcber Sitten und Gewohnheiten und deren Bedeutung in der heutigen Zeit. Dass diese Bildst\u00f6cke, von denen es in unserer Gemeinde vier St\u00fcck gibt, weiterhin bewahrt und gepflegt werden, ist sch\u00f6n und liebenswert. 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