Brot statt Böller

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Auch wieder so ein Motto, das alle Jahre landauf, landab zu hören ist. Und oft genug wird gesagt, dass diese sinnlose Knallerei ja eh zu nichts nütze ist. Im Prinzip ist das richtig, wenn man einmal von dem Argument der Arbeitsplätze in den Fabriken für pyrotechnische Artikel absieht. Aber die Böller sind nicht das einzig Sinnlose, das in Hilfe für Bedürftige umgemünzt werden könnte. ‚Brot statt Alkohol‘ könnte man genauso sagen, ‚Brot statt Zigaretten‘ oder ‚Brot statt Urlaubsreise‘ – schließlich kann man sich auch daheim erholen … usw.

Es muss wohl der Appell genügen verbunden mit der Hoffnung, dass möglichst viel dabei zusammenkommt. Die Frage, wie viel man denn spenden solle, ist erheblich mehr als nur ein paar Zeilen wert. Mag sein, dass wir noch einmal auf dieses Thema stoßen.

Übrigens: wir haben hier keine Böller gezündet, aber ein Jahreswechsel so ‚ganz ohne‘ wäre uns trotzdem etwas komisch vorgekommen …