… eigentlich nicht übermäßig selten, aber es ist in den letzten Jahren ein starker Einbruch der Schmetterlingspopulationen zu beobachten – quer durch alle Arten. Selbst Pflanzen, die früher intensiv von Faltern besucht wurden, sind nur noch sporadisch Ziel dieser herrlichen Tiere. Bleibt uns nur, dies zu bedauern? Ich überlege, ob man nicht wenigstens ein paar ‚Inseln‘ in der Landschaft so belassen könnte, dass diese Tiere genug Nahrung finden. Dann wäre es möglich, dass diese Familie auch längerfristig überlebt.
In unserer ausgeräumten Landschaft ist ja ansonsten kein Platz für Lebensräume, in denen diese wunderbaren Geschöpfe dauerhaft bestehen können. Die Anwendung von Pestiziden tut ihr Übriges. Der Zusammenbruch der Artenvielfalt und Individuenzahl bei den Schmetterlingen ist also wie leider üblich nur ein weiterer Kollateralschaden der intensiven Landwirtschaft.
Natürlich kann man sich ’nichts dafür kaufen‘, wenn solche Arten weiter überleben – und aus diesem Grund ist es vielen einfach gestrickten Zeitgenossen wohl auch gleichgültig. Aber bei allem Streben nach materiellem Wohlstand nehmen wir eine Verarmung an vielen anderen Stellen in Kauf … die emotionale im zwischenmenschlichen Bereich, aber auch die in der Natur.
Was sind wir nur für seltsame Wesen …..
