… hätten wir unserer Mutter nicht mit irgendeinem Geschenk kommen dürfen. Das hätte massive Schimpfe gegeben. Und sie hatte in meinen Augen recht! Dabei geht es nicht um das Schenken, sondern um die Tatsache, dass ein einziger Tag so ganz besonders herausgestrichen wird, als ob man an einem Tag die Dankbarkeit gegenüber seiner Mutter für das jeweilige Jahr ‚ableisten‘ könnte. Abgesehen davon freut sich natürlich der Kommerz darüber, und nicht zuletzt darum scheint es hierzulande immer nur zu gehen … egal ob Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Tag des Kindes, Tag des Hundes etc. …
Heute durfte ich erleben, wie schnell im Vorübergehen an der Tankstelle eilfertig ein Strauß Blumen erworben wurde – nicht allzu hübsch, aber es geht schnell und man hat seiner Pflicht Genüge getan. Und an den Büffets der Ausflugslokale drängen sich Damen herdenweise, um beim Muttertagsbuffet auf engstem Raum wenigstens eine Kleinigkeit zu erhaschen.
Mutterglück als Massenabfertigung … auweia …
Als Kontrast dazu ein Bild einer Herde, die auch Muttertiere enthält 😉 .
Im Gegensatz zum obigen Text wirkt es eher beruhigend …
