… soll uns heute am Freitag den 13. begleiten.
Ich habe mich ihm einige Zeit gewidmet, und so gelang mir nach etwas Gefummel mit der Ausrüstung dieses Bild, das zeigt, dass diese Tierchen auch einmal zwei Sekunden ruhig halten können …
Egal wo fotografiert wird habe ich oft das Gefühl, dass viele Menschen nur dann froh sind, wenn sie Hunderte von Bildern von einem solchen Zoobesuch mitbringen können. Auch bei Urlauben, Treffen und sonstigen Gelegenheiten wird einfach nur ‚auf Masse‘ gemacht. Viele technisch durchaus gute Aufnahmen, die aber der Besonderheit eines lebenden Wesens oder eines Momentes kaum mehr gerecht werden können. Selbst von einem ganz außergewöhnlichen Motiv – Pinguinen auf einem bläulichen Eisberg – gab es vor Jahren einige Dutzend Bilder, weil es sich um die Fahrt eines russischen Eisbrechers in die Antarktis handelte, und natürlich etliche Naturfotografen diese Expedition gebucht hatten. Selbst das Bild eines Eisvogels, perfekt scharf und wunderbar natürlich im Ausdruck, lockt niemand mehr hinter dem Ofen hervor. Wunder werden entwertet durch deren massenhafte Abbildung! Dafür können die Motive nicht mehr fremd genug sein … und selbst das Abseitige/Abartige ist schon fast wieder langweilig.
Für mich persönlich ergibt sich daraus: langsam und bedächtig arbeiten, den Moment genießen, das Wunder (wieder) erkennen … und auch gerne ein Bild machen. Aber mit Überlegung und nicht im Akkord!
