Kategorie: Nachdenken

  • Das Licht

    St. Lubentius im Abendlicht

    … der Abendsonne lässt hier St. Lubentius in Dietkirchen bei Limburg erstrahlen. Nur wenige Minuten war diese Herrlichkeit zu sehen, bevor die Dämmerung einsetzte. Die nächsten Tage werden eher trübes Wetter bringen, und so kann ein vergleichbarer Moment lange auf sich warten lassen. Wenn die Bedingungen dann wieder so sind, dass ein ähnliches Bild gelingen könnte, ist vielleicht schon das gerade in Erschließung befindliche Neubaugebiet (rechts hinter dem Felsen im Blickfeld) auffälliger zu sehen…

    Momente kommen nicht wieder … nicht genau so, wie wir sie erleben. Zeitpunkte, die unwiederbringlich verstreichen. Ehren wir solche Gelegenheiten, erleben wir sie bewusst und halten wir öfter einmal inne. Es passiert keine Katastrophe, wenn wir uns einmal spontan Zeit für einen schönen Moment nehmen …

     

  • Weihnachten

    BESINNLICH

    Was ist das für ein Fest?

    Vier lange Wochen  fiebern die Menschen einem Termin entgegen, an dem sie mit ihren Lieben zusammen und ihnen mit kleinen Geschenken auch zeigen wollen, dass sie ihnen wichtig sind. Vier Wochen, in denen man sich in Massen durch überfüllte Märkte quetschen lässt und in denen man versucht, für jeden etwas Passendes zu finden. Dumm nur, dass man immer weniger voneinander weiß. Das macht das Finden des Passenden noch schwerer. Selbst in einer Familie nehmen die Menschen immer weniger Notiz voneinander, denn jeder ist doch letztlich nur noch mit sich beschäftigt. Die Alten verstehen die Jungen nicht und umgekehrt. Sachzwang-Zombies gegen Digital-Autisten …

    Die Medien stopfen uns immer mehr sinnloses Zeugs in den Kopf, wenn wir es zulassen. Die Werbung posaunt uns in die Ohren, was wir angeblich brauchen, um gesund, attraktiv und glücklich zu sein. Immer mehr Ablenkung und immer weniger Zeit zum Nachdenken! Wir werden zum gehetzen Produktivfaktor auf der Arbeit, wir bekommen eingetrichtert, was wir kaufen sollen, die Medien lenken uns, wohin wir gehen sollen … Stimmenvieh zur Wahl und hinterher vier Jahre am besten Fresse halten.

    STOPP!!!

    Wir müssen uns schon selbst von allem Ballast befreien – und wir können auch jetzt sofort damit beginnen. Weihnachten ist zum billigen Abklatsch eines Festes geworden, das mechanisch von Menschen begangen wird, die selbst sicher nicht mehr an das Glauben, was dieses Fest einmal ausgemacht hat. Eigentlich ein Konglomerat aus Wintersonnenwendfeier, Mithraskult und Jesu Geburt, die von der Kirche bewusst auf dieses Datum geschoben wurde, um den heidnischen Winterbräuchen etwas entgegen zu setzen, blieb es trotz all der kirchlichen ‚Verkleidung‘ immer ein Fest, in dem die versteckten Reste der alten Kulte durchscheinen. Es liegt an uns, dieser Zeit einen besonderen Sinn zu geben, uns auf Anderes zu besinnen. Dazu gehört auch, dass man sich bewusst von dem abkoppelt, was den letzten Monat des Jahres sonst dominiert. Muße und Nachdenken über das, was wichtig ist, und welchen Dingen und Menschen man in seinem Leben Raum geben will – wer einem etwas bedeutet und wie man es ihm zeigen möchte – das wäre schon ein guter Anfang. Weg vom sinnentleerten Kommerz und hin zur bewussten Wahrnehmung!

     

     

  • Scheinheiligkeit

    wetterhahn_klein

    … ist eine häufig auftretende Eigenschaft, und wir finden sie – Gott sei’s geklagt – gerade dort besonders oft, wo es um den Umgang mit dem Glauben geht. Dabei geht es mir weniger um die sattsam bekannten Skandale in meinem Heimatbistum Limburg. Zum Einen bin ich nicht direkt davon betroffen, wenn sich ein Bischof bei einer Planung finanziell vergaloppiert oder wenn sich ein hochrangiger Bistumsangestellter kräftig selbst bereichert, zum Anderen gibt es genug vor der eigenen Haustür zu kehren!

    Vor einiger Zeit habe ich ein sehr bewegendes Konzert der Gruppe ‚Gregorianka‘ erleben dürfen, und ich habe mir vorgestellt, dass es schön wäre, wenn eine solch wunderbare Musik in unserer Dorfkirche erklingen könnte. Gesagt, getan! Ich rief die Agentur an und fragte nach den Konditionen. Diese sind für jeden Veranstalter eigentlich traumhaft. Abgesehen von ein wenig Unterstützung beim Plakatieren und jemand, der die Kirche auf- und zuschließt, wird keinerlei Aktivität benötigt. Zudem gehen 15% der Einnahmen direkt an den Veranstalter. Naiv, wie ich bin, dachte ich, damit offene Türen einzurennen. Weit gefehlt! Abgesehen davon, dass sich die Pfarrei ziemlich bitten lässt, bis dem Fragenden eine Antwort beschieden wird, war der Grundtenor der Replik verhalten negativ. Gerne könnten Konzerte in der Kirche stattfinden, aber nur wenn keinerlei Eintritt erhoben werde. Immerhin wäre ein Kollektieren nach dem Konzert möglich. Man müsse zudem abklären, ob hier nicht weltliche Musik in christlicher Hülle verpackt würde. Auch das sei nicht erwünscht.

    Die Vorstellung, dass nach einem wirklich erhebenden Konzert hinterher zwei Euro und ein Hosenknopf in einem Klingelbeutel zusammenkommen könnten, ließ mich unwillkürlich schmunzeln. Trotzdem war ich letztlich sehr enttäuscht. Meine Intention, unter anderem verschiedenen älteren Menschen, die nicht mehr sehr mobil sind, vor Ort ein bewegendes Erlebnis zu ermöglichen, war jedenfalls so nicht umzusetzen. Ich finde die Art und Weise, wie hier von der katholischen Pfarrei agiert wird, gelinde gesagt, unglücklich. Und ich empfinde die Begründung als weltfremd. Für mich ist das überzogene Frömmelei, mit der ich mich nicht identifizieren kann. Nun gut: das Hausrecht muss man respektieren; es muss einem aber nicht gefallen, wie es ausgeübt wird!

    Wenn man sich demgegenüber die Offenheit der evangelischen Gemeinden in diesen Dingen betrachtet, kann man fast wehmütig werden. Bad Nauheim zum Beispiel hat in den letzten Jahren in seiner Dankeskirche u.a. Konzerte der Prinzen gesehen, aber auch Angelika Milster wird dort auftreten. Es handelt(e) sich dabei definitiv nicht um rein sakrale Musik!

    Wieder eine verpasste Chance!

    Ach ja: Ich möchte mich zwar nicht als Nebel-Werfer betätigen, aber Namen werde ich nicht nennen! 😉

     

  • Von Wegen und Irrwegen

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    Es gibt bei uns in der Gemarkung viele Feldwege, und die meisten sind spätestens seit der letzten Flurbereinigung vorhanden. Diese Wege haben sich eingeprägt, und auch die heute weit über 50-Jährigen kennen sie seit ihrer Kindheit.
    Manchmal ist solch ein Weg plötzlich weg, und es ist zunächst nicht klar, wie das geschehen ist. Nur 500m von meiner Haustür entfernt ist das vorgekommen. Wenn man oft dort entlang gelaufen ist, fällt einem so etwas schnell auf! Selbstverständlich hat alles seine Richtigkeit, wie ich auf Anfrage von dem zuständigen Gemeindeamt erfahren konnte. Das sei abgesprochen und zeitlich begrenzt als Nutzung für den anliegenden Landwirt gestattet, da er einer Maßnahme im Zuge der Erschließung des oberhalb liegenden Baugebietes zugestimmt hatte. Die Gemeinde hat natürlich nur im Kreis der Landwirte gefragt, ob Einwände bestehen. Natürlich gab es keine! Und der Landwirt hat selbstverständlich – wie nicht anders zu erwarten war – seine Zustimmung von der Möglichkeit des Unterackerns abhängig gemacht!

    Manus manum lavat!

    Dass viele Bürger immer wieder gerne den Weg für ihre Spaziergänge genutzt haben, dass dieser Weg als Schneise für Insekten und Kleintiere seine Bedeutung hatte, spielt bei alledem keine Rolle.

    Wir lernen daraus, dass nur jemand mit wirtschaftlich quantifizierbarem Interesse wahrgenommen wird. Es zählt eben nur die Kosten / Nutzenrechnung! Und wir erkennen, dass Gemeinsinn nicht vorausgesetzt werden kann, sondern immer wieder aufs Neue ertrotzt werden muss. Gegen alle ‚Schnitzbanksköpp‘!

    Ach ja … auf die Rückfrage, wie lange denn diese ‚zeitlich begrenzte Nutzung‘ befristet sei, habe ich natürlich keine Antwort bekommen! Ich habe sogar gewisse Bedenken, ob die durchgeführte Verfahrensweise überhaupt rechtens ist.
    Ich denke, ich werde an anderer Stelle einmal nachhaken…

    Fortsetzung folgt …

    Ergänzung: hier ein kleines, einfaches Handyfoto, das zeigt, wie sich die Situation an der Einmündung des nicht mehr vorhandenen Feldweges darstellt. Besonders der im Feld befindliche Kanaldeckel zeigt recht deutlich, dass die Gemeinde zunächst nicht beabsichtigt haben dürfte, diesen Bereich zum Unterackern freizugeben. Ein Kanaldeckel in einem bestellten Feld ist wohl als Kuriosität zu betrachten. Dies stellt sich mir so dar, als ob die Verwaltung eher zähneknirschend in ein Agreement eingewilligt hat, aber das lässt sich sicher herausbekommen …

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  • Nikolaus

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    … ist eine gute Gelegenheit, dieses alte Foto hier zu zeigen, denn 1948 am Nikolaustag – vor 65 Jahren also – haben seinerzeit meine Mutter und mein Vater geheiratet. 23 Jahre war sie damals alt und er 34. Wer sich darüber wundert, dass man solch einen Tag zum Heiraten aussuchen kann, der mag vielleicht darüber schmunzeln, dass meine Mutter im Dorf nur ‚Nikkelohse Gertrud‘ (= ‚Nikolause Gertrud‘) genannt wurde, weil es irgendwo im Zweig ihrer Familie einen Ahn mit Vornamen Nikolaus gegeben hat, nach dem dann der ganze Familienzweig seinen Spitznamen weg hatte 😉 .

    Ob der Hochzeitstermin einen anderen Grund hatte, und ob man den beiden so viel Ironie zutrauen kann angesichts der harten Zeiten; das weiß ich nicht. Und leider kann ich Gertrud auch nicht mehr danach fragen. Aber vielleicht kann mir jemand aus der Verwandtschaft weiterhelfen …

    Übrigens: Heiraten müssen mussten sie nicht! 🙂

    Ich werde diese Frage weiterverfolgen…

     

  • Warum in die Ferne schweifen … ?

    Elster

    So ist das manchmal: man sucht in der Ferne und wundert sich dann, dass etwas ganz Besonderes direkt vor der Nase ist – und oft genug hat man es einfach übersehen!

    Das ist mir gestern so gegangen. Ein kleiner Ausflug in die nächste Umgebung hat mir zwar ein paar nette Bildmotive eingebracht, aber nichts wirklich Erwähnenswertes. Kaum habe ich daheim am PC gesessen, hat sich eine Elster nur wenige Meter entfernt in der Spitze unserer Kiefer niedergelassen. So kam ich doch noch zu einem (zumindest für mich) ganz besonderen Bild, nicht wegen der erzielten Qualität, sondern wegen der seltenen Gelegenheit!

    Was ich damit nicht sagen will ist, dass man immer mit seinem Allerwertesten daheim sitzen sollte, weil dann die guten Gelegenheiten an die Tür klopfen: das passiert nämlich bestimmt nicht! Und ich meine damit auch nicht die sattsam bekannte ‚bleibe im Lande und nähre Dich redlich‘-Mentalität.

    Was ich aber glaube ist, dass viele Menschen zu sehr auf das Ferne, das Außergewöhnliche fixiert sind und die Qualitäten der Heimat nicht zu schätzen wissen. Es ist – wie so oft – das Problem der ‚Hornhaut auf den Augen‘: die Gewohnheit lässt das Verfügbare im Laufe der Zeit blass und unattraktiv erscheinen. Dabei braucht es nur ein wenig ‚inneres Kind‘, um das Staunen über das (scheinbar) Alltägliche immer wieder neu zu erleben.

    Ich sehe es in meiner eigenen Familie ja auch, wo teilweise die Suche nach dem Glück nicht weit genug weg erfolgen kann, ohne dass dabei freilich die Unruhe bemeistert werden und innere Ruhe und Zufriedenheit einkehren kann…

     

  • Früher hätte ich …

    … von einem Ausflug auch Polaroids mitgebracht. Und trotz der technischen Unvollkommenheiten waren sie geeignet, die Stimmung eines Tages festzuhalten.

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    Heute muss es technisch unbedingt immer besser, immer näher an der Perfektion sein, ohne deshalb den Inhalt – die Stimmung – besser zu vermitteln.

    Ein besonderer Moment ist nicht deshalb besonders, weil von ihm technisch exzellente Bilder existieren und ein inhaltlich banaler Film wird nicht deshalb zum Meisterwerk, weil es ihn in 3D zu sehen gibt.

    Gestatten wir uns doch Unvollkommenheiten! Es lebt sich besser damit, denn der letzte Rest an Perfektion ist das, was die meiste Verbissenheit unter die Menschen bringt. Nicht so, dass es egal ist, ob etwas funktioniert oder nicht, aber doch so, dass es durchaus etwas salopper zugehen kann.

    Von diesem Thema wird sicher hier noch öfter die Rede sein. Denn es beschäftigt mich immer mehr, wie sehr die Oberflächlichkeit unter den Menschen Raum greift. Hauptsache die Fassade stimmt! Egal ob es sich um Lebensmittel handelt, die normiert und kontrolliert werden … und bei denen oft genug das Wesentliche – der Gehalt – auf der Strecke bleibt oder um das TV-Programm, das nicht primitiv und actiongeladen genug sein kann. Überbezahlte Muskelpakete, die nach einem Ball treten, in HD, 3D, im Premium Abo. Hach, ich ’seh was Besseres‘ …

    Genug davon für heute! Das Bild oben wird mich immer an einen besonderen Tag und einen schönen Ausflug auf den großen Feldberg erinnern. Deswegen ist und bleibt es wertvoll für mich!

  • Der Zug der Kraniche

    … bedeutet für uns etwas ganz Besonderes. Unsere Mutter hat uns die Liebe zur Natur und zu bestimmten Ereignissen ganz besonders weiter gegeben.

    Jetzt, wo sie nicht mehr bei uns ist, zieht immer auch ein Stück von ihr mit, wenn wir die Formationen der hier landläufig so genannten „Hoalgäns“ (Hohlgänse?) am Himmel sehen …

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  • Cut-Over

    Ein Cutover ist im Englischen ein Wechsel. In der SAP Terminologie wird die Gesamtheit aller Aktionen beim Umstieg von einem Systemzustand auf einen anderen so bezeichnet (also ein Update oder eine Systemumstellung) und er beinhaltet eine Fülle von Aktionen, die von wechselnden Akteuren in einer vorgegebenen Reihenfolge und in enger Abstimmung untereinander abgeleistet werden.

    Aktuell haben meine Kollegen und ich zweimal im Jahr dieses Vergnügen, und immer ist es eine kitzlige Angelegenheit. Da wir eigentlich nur an Wochenenden an produktive Systeme heran können, um die Anwender nicht zu beeinträchtigen und weil (sogar geplante) Systemstillstände mittlerweile sehr aufwendig vereinbart und angekündigt werden müssen, gibt es die Tendenz, hier möglichst viele Aktionen mit hineinzupacken. Daher wird unter Zeitdruck meist ein Wochenende in Schichten komplett durchgearbeitet. Ein mühsames und stressiges Geschäft; da könnte man gut und gerne drauf verzichten … oder?

    Ich stelle fest, dass mir diese Anforderungen einesteils lästig sind, aber andererseits trotzdem auch etwas bedeuten. Es gibt viele Pflichten im Leben und oft sind sie einem unangenehm. Aber warum? Nur, weil sie einen daran hindern, irgendwelchen Zerstreuungen nachzugehen? Pflichten sind nicht zwingend unangenehm; sie können sogar sehr befriedigend sein. Das ist eine Erkenntnis, die zu lernen mir persönlich in vielen Bereichen nicht leicht gefallen ist.

    Um auf den Ausgangsbegriff zurückzukommen: der Cutover zum Herbst ist geschafft 😉 . Heute habe ich zum ersten Mal an den Scheiben am Fahrzeug Reif vorgefunden. Und die Herbstzeitlose ist schon fast wieder über ihren Zenit hinaus …

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  • Ein Kurzohrrüsselspringer

    … soll uns heute am Freitag den 13. begleiten.

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    Ich habe mich ihm einige Zeit gewidmet, und so gelang mir nach etwas Gefummel mit der Ausrüstung dieses Bild, das zeigt, dass diese Tierchen auch einmal zwei Sekunden ruhig halten können …

    Egal wo fotografiert wird habe ich oft das Gefühl, dass viele Menschen nur dann froh sind, wenn sie Hunderte von Bildern von einem solchen Zoobesuch mitbringen können. Auch bei Urlauben, Treffen und sonstigen Gelegenheiten wird einfach nur ‚auf Masse‘ gemacht. Viele technisch durchaus gute Aufnahmen, die aber der Besonderheit eines lebenden Wesens oder eines Momentes kaum mehr gerecht werden können. Selbst von einem ganz außergewöhnlichen Motiv – Pinguinen auf einem bläulichen Eisberg – gab es vor Jahren einige Dutzend Bilder, weil es sich um die Fahrt eines russischen Eisbrechers in die Antarktis handelte, und natürlich etliche Naturfotografen diese Expedition gebucht hatten. Selbst das Bild eines Eisvogels, perfekt scharf und wunderbar natürlich im Ausdruck, lockt niemand mehr hinter dem Ofen hervor. Wunder werden entwertet durch deren massenhafte Abbildung! Dafür können die Motive nicht mehr fremd genug sein … und selbst das Abseitige/Abartige ist schon fast wieder langweilig.

    Für mich persönlich ergibt sich daraus: langsam und bedächtig arbeiten, den Moment genießen, das Wunder (wieder) erkennen … und auch gerne ein Bild machen. Aber mit Überlegung und nicht im Akkord!